Warum ist OpenSource nicht die beste Lösung?
Oft hören wir das Argument, Kunden wollten nicht von einem einzelnen Anbieter abhängig sein und entschieden sich darum für ein OpenSource-Projekt und einen frei gewählten, möglichst günstigen Internet Service Provider (ISP). Ein weiterer Vorteil sei, dass man beim Einsatz von OpenSource-Lösungen den Internet Service Provider sehr einfach wechseln könne.
Abhängigkeit bei OpenSource-CMS
In der Praxis sind diese Argumente nicht stichhaltig. Bei OpenSource-CMS-Lösungen besteht eine Abhängigkeit von drei Grössen:
- vom ISP
- von der OpenSource Community
- vom Ersteller der Website
Im Endeffekt ist aber keine dieser Instanzen dafür verantwortlich, dass die Website korrekt betrieben und kontrolliert wird.
Aufwand bei OpenSource-CMS
Ein weiterer Fallstrick: OpenSource-Projekte werden oft von einer Person in Eigenregie erstellt. Wenn diese sich nicht mehr um das Projekt kümmern kann, wird’s problematisch. Die Flut von individuell anpassbaren Plug-ins und Komponenten führt dazu, dass sich eine neue Person mit erheblichem Aufwand in das Projekt eindenken muss. Insbesondere bei Anpassungen an Komponenten – also nicht lediglich am Layout – können die Aufwände regelrecht explodieren. Diese Tatsachen werden bei Entscheidungen oft falsch eingeschätzt.

